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Meister- und Fortbildungsprüfungen

Zulassungsvoraussetzungen und Informationen zur Meisterprüfung



Zulassungsvoraussetzung für die Meisterprüfung

Wenn Sie sich zu einem Meistervorbereitungskurs anmelden mit dem Ziel die Meisterprüfungen abzulegen, müssen Sie unbedingt eine Voraussetzung (§ 49 Abs. 1 und 2 HwO) erfüllen:

Bestandene und anerkannte Gesellenprüfung: Zur Meisterprüfung ist zuzulassen, wer eine Gesellenprüfung in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, oder in einem damit verwandten zulassungspflichtigen Handwerk oder eine entsprechende Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat. (Der Nachweis von Gesellenzeit ist in diesem Fall nicht erforderlich.)

Oder

Berufserfahrung: Zur Meisterprüfung ist auch zuzulassen, wer eine andere Gesellenprüfung oder eine andere Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat und in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, eine mehrjährige Berufstätigkeit ausgeübt hat. Für die Zeit der Berufstätigkeit dürfen nicht mehr als drei Jahre gefordert werden. Ferner ist der erfolgreiche Abschluss einer Fachschule bei einjährigen Fachschulen mit einem Jahr, bei mehrjährigen Fachschulen mit zwei Jahren auf die Berufstätigkeit anzurechnen.

Die reine Teilnahme an den Meistervorbereitungskursen ohne die oben genannten Voraussetzung zu erfüllen, sorgt nicht für die Zulassung zur Prüfung!

Wollen Sie die Meisterprüfung in der Hörakustik ablegen? Unter Hörakustiker Meisterprüfungen finden Sie alle Informationen und Dokumente.

Informationen zur Meisterprüfung

In allen Handwerken besteht die Meisterprüfung aus den nachfolgenden vier Prüfungsteilen, die vor unserem jeweiligen Meisterprüfungsausschuss abgelegt werden müssen.

Teil I – Prüfung der meisterhaften Verrichtung der im jeweiligen Handwerk wesentlichen Tätigkeiten: In der Regel müssen Sie eine Meisterprüfungsarbeit und Arbeitsproben anfertigen bzw. ein Meisterprüfungsprojekt und/oder die Lösung einer Situationsaufgabe durchführen. Die Aufgaben bzw. Arbeiten entsprechen einem konkreten Kundenauftrag. Je nach Prüfungsverordnung ist auch ein Fachgespräch vorgesehen.

Teil II – Prüfung der erforderlichen fachtheoretischen Kenntnisse im jeweiligen Handwerk: Hier müssen Sie durch die Verknüpfung technologischer, ablauf- und verfahrenstechnischer, werkstofftechnischer und mathematischer Kenntnisse nachweisen, dass Sie Probleme analysieren und bewerten sowie geeignete Lösungswege aufzeigen und dokumentieren können.

Teil III – Prüfung der erforderlichen betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse: Sie müssen als Betriebsinhaber oder Führungskraft betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Probleme analysieren und bewerten sowie Lösungswege aufzeigen und dokumentieren und dabei aktuelle Entwicklungen berücksichtigen. Anstelle des Teil III der Meisterprüfung bietet die Handwerkskammer Rheinhessen die Fortbildungsprüfung “Geprüfte/r Fachfrau/-mann für kaufmännische Betriebsführung HwO” an. Diese führt zu einer Anerkennung des Teil III der Meisterprüfung. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie ein separates Zertifikat. Besuchen Sie bei der Handwerkskammer Rheinhessen lediglich die Fortbildungsprüfung “Geprüfte/r Fachkauffrau/-mann für kaufmännische Betriebsführung HwO” und legen Teil I und Teil II bei einer anderen Handwerkskammer ab, so legen Sie dieses Zertifikat vor und beantragen die Befreiung von Teil III. Im Meisterprüfungszeugnis wird dann der Passus “Befreit gem. § 46 Abs. 1 HwO” stehen.

Teil IV – Prüfung der erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse: Sie müssen berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse nachweisen sowie die Kompetenz, die zur ordnungsgemäßen Ausbildung von Lehrlingen benötigt wird. Anstelle des Teil IV der Meisterprüfung bietet die Handwerkskammer Rheinhessen die Fortbildungsprüfung “Ausbildereignungsprüfung” an. Diese führt zu einer Anerkennung des Teil IV der Meisterprüfung. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie ein separates Zertifikat. Besuchen Sie bei der Handwerkskammer Rheinhessen lediglich die Fortbildungsprüfung “Ausbildereignungsprüfung” und legen Teil I und Teil II bei einer anderen Handwerkskammer ab, so legen Sie dieses Zertifikat vor und beantragen die Befreiung von Teil IV. Im Meisterprüfungszeugnis wird dann der Passus “Befreit gem. §46 Abs. 1 HwO” stehen.



Prüfungstermine 2021

Prüfungstermine Fachkauffrau Fachkaufmann 2021

Prüfungstermine Ausbildereignung 2021



Wiederholungsanträge

Wiederholungsantrag Fachkaufrau / Fachkaufmann

Wiederholungsantrag Ausbildereignungsprüfung



Antrag auf Befreiung einzelner Prüfungsteile

Widerrufsformular

Teilnahme-  und Zulassungsbedingungen



Organisation und Ablauf

Bei Kursen mit längerer Laufzeit findet die Prüfung meistens zwei Wochen nach Kursende und bei Tagesseminaren noch am selben Tag oder eine Woche später in den Räumlichkeiten der Berufsbildungszentren statt. Bei allen Fragen rund um das Thema Meisterprüfungen nehmen Sie am besten direkten Kontakt zu unserem Prüfungswesen auf. Bei Fragen zu den Prüfungen von Tagesseminaren melden Sie sich bitte beim Bereich Weiterbildung



Ansprechpartner:


Dagobertstraße 2
55116 Mainz
Telefon 06131 9992-385
Fax 06131 9992-781
c.seibert@hwk.de




Dagobertstraße 2
55116 Mainz
Telefon 06131 9992-491
Fax 06131 9992-781
hoerakustiker@hwk.de




Dagobertstraße 2
55116 Mainz
Telefon 06131 9992-491
Fax 06131 9992-781
meisterpruefung@hwk.de



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