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7. Dezember 2020

Handwerk in Rheinhessen feiert deutsche Meisterin im Maßschneiderhandwerk. Rheinhessin ist deutsche Meisterin im Beruf der Holzblasinstrumentenmacherin. Zwei dritte Sieger.

ZDH/Boris Trenkel

Vier der Sieger*innen in Europas größtem Berufswettbewerb kommen aus Rheinhessen. Im Bundesfinale des deutschen Handwerks – PLW – Profis leisten was – schafften vier Handwerksgesellen aus Rheinhessen eine Bestplatzierung.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) Hans Peter Wollseifer ehrten die Siegerinnen und Sieger im bundesweiten Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks. Damit verbunden war auch die Auszeichnung im Kreativ-Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk“. Mit Rücksicht auf die aktuellen Abstands- und Hygiene-Regeln fand die Ehrung am 5. Dezember im Estrel Berlin per Livestream statt.

In der Fachrichtung Damen sicherte sich die Maßschneiderin Madlen Strebel aus Mainz (Ausbildungsbetrieb Eva-Barbara Seitz, Mainz) im Bundesentscheid den Platz als 1. Bundessiegerin.

Laura Claassen, ursprünglich aus Sörgenloch (Ausbildungsbetrieb Bernd Moosmann Meisterwerkstätte für Holzblasinstrumente GmbH, Waiblingen) belegte den Platz der 1. Bundessiegerin im Beruf der Holzblasinstrumentenmacherin
In seinem Ausbildungsberuf als Zweirad-Mechatroniker Fachrichtung Motorradtechnik gelang Henry Hungsberg aus Gernsheim (Ausbildungsbetrieb Stephan Pasdzior, Worms) der Erfolg als 3. Bundessieger.
Ausgebildet wurde er durch die Gebr. Alexander Rhein. Musikinstrumentenfabrik GmbH in Mainz. Nun hat Jonathan Theisohn den Platz des 3. Bundessiegers im Ausbildungsberuf des Metallblasinstrumentenmachers erreicht.

Dazu erklärt Anja Obermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen, „Wir sind unglaublich stolz auf „unsere“ Bundessieger. Bei der deutschen Meisterschaft des Handwerks auf dem Treppchen zu landen, ist eine Spitzenleistung. Das geht nur durch tägliches sehr gutes „Training“, also einer besonderen Leistung auch durch den Ausbildungsbetrieb“, betont Anja Obermann.

„Das sind junge hochmotivierte Handwerker, die ihr Können aus der dualen Berufsausbildung mit Zukunft verknüpfen. Wer zu solchen Spitzenleistungen fähig ist, hat eine große berufliche Zukunft vor sich“, ergänzt Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen.