Zielführende Strategien für Unternehmen

Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der verhängten Sanktionen gegen Russland sind die Preise vieler Baustoffe, u.a. für Stahl, Aluminium, Kupfer, Zementprodukte und Holz, extrem angestiegen.
Teilweise gibt es auch Lieferschwierigkeiten bis hin zu Lieferstopps. Hinzu kommen die gestiegenen Kosten für Energie und Kraftstoffe.
Für Unternehmen, insbesondere für kleine Handwerksbetriebe, stellt diese Situation eine besondere Herausforderung dar.

Da Werkverträge im Baubereich in der Regel auf der Basis von Festpreisen abgeschlossen werden, fallen Materialpreiserhöhungen in den Risikobereich des Auftragnehmers. Diese müssen bereits von vornherein in das Angebot einkalkuliert werden. Nach Auftragserteilung gibt es kaum Möglichkeiten, Materialpreissteigerungen an den Auftraggeber weiterzugeben. Anders sieht es hingegen bei sehr extremen und unvorhersehbaren Preissteigerungen aus. Hier wäre dann im
Einzelfall zu prüfen, ob ein Wegfall der Geschäftsgrundlage vorliegt. Darüber hinaus kann versucht werden, im Dialog mit dem Auftraggeber eine einvernehmliche Vertragsanpassung herbeizuführen. Von Auftraggeberseite können in den Angebotsunterlagen auch sog. Stoffpreisgleitklauseln vereinbart werden, die es dem Auftragnehmer bei sehr langen Bauzeiten ermöglichen, Preissteigerungen weiter zu berechnen.

Ziel des Webinars ist es, Unternehmen Möglichkeiten für Preisanpassungsansprüche bei Materialpreissteigerungen
aufzuzeigen. Ein Überblick zu zielführenden Strategien und Preisanpassungsklauseln in Verträgen rundet das Programm ab.

Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen der Bauindustrie sowie des Bauhaupt- und Baunebengewerbes,
insbesondere auch an kleine und mittelständische Unternehmen.

Programm und Anmeldung

01.12.2022, 10:00 – 12:15 Uhr

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Veranstalter

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