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Gestaltungspreis für Batho Gündra
Außerdem Verleihung von drei Sonderpreisen
Die handwerkliche Arbeit nach Maß, die individuelle gestalterische Lösung sowie den authentischen Charakter der ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten im Rahmen des „Gestaltungspreises Handwerk in Rheinhessen 2011" hat Günther Tartter, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen, unterstrichen. Bei der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung mit den jurierten Arbeiten in der Handwerkskammer unterstrich er, dass Handwerk und Gestaltung noch deutlich mehr als bisher als Qualitätsmerkmal eines modernen und innovativen Wirtschaftsstandortes Rheinhessen Gewicht erlangen müssten. Gerade in einer globalisierten Welt werde das Lokale und das Regionale immer wichtiger, insbesondere wenn innovative Ideen und Nachhaltigkeit mit im Spiel seien. Hier setze das Handwerk an, indem es Gutes noch besser mache und durch seine Kreativität und Innovation neue Wege gehe – dies gelte gerade auch für das rheinhessische Kunsthandwerk.
Diese Auffassung unterstrich Andreas Jungkenn als Vertreter der Mainzer Volksbank, die gemeinsam mit der Handwerkskammer im Drei-Jahres-Rhythmus den Wettbewerb 2011 zum siebten Mal ausgelobt hat. Er betonte, dass der Gestaltungspreis die herausragende Rolle und Funktion des Handwerks in der Gesellschaft unterstreiche. „Im Handwerk werden die Idee der Gesellschaft und eine Kultur der Selbstständigkeit, der Eigeninitiative, der Eigenverantwortung und des unternehmerischen Handelns gelebt." Das Handwerk stehe für innovative Unternehmer und kompetente Dienstleister, es stehe für Berufsvielfalt, Ausbildungskompetenz, Flexibilität, Innovation und Anpassungsfähigkeit. „Das Handwerk ist und bleibt ein wichtiger wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Faktor", sagte Jungkenn in Vertretung von Vorstandschef Uwe Abel.forum(at)hwk.de.
Mit dem Wettbewerb, so Tartter und Jungkenn, solle die kulturelle Entwicklung des Handwerks im Bereich der kreativen Gestaltung und des innovativen Designs dokumentiert, die schöpferische Fantasie im Handwerk gefördert und den gestalterischen Kräften eine breite Entfaltungs- und Gestaltungsmöglichkeit geboten werden.
Den mit 5.200 Euro dotieren Gestaltungspreis 2011 überreichten Tartter und Jungkenn an den Goldschmied und Diplom-Designer Batho Gündra (Worms). Die Sonderpreise des Wettbewerbs von jeweils 1.300 Euro gingen an Metallgestalter Arne Hennig (Budenheim) und Tischlermeister Sebastian Aust (Mainz). Den mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis der Handwerkskammer Rheinhessen erhielten die Keramikermeisterin Gotlind und der Keramiker Gerald Weigel (Gabsheim).
Ihre Ansprechpartnerin für weitergehende Fragen: Marion Brose, Tel.: 06131/ 99 92 326, E-Mail
Mainz, 27. September 2011
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